Roland Benedikter
Reform oder Rückstand? Warum Europa jetzt handeln muss
Europa droht wirtschaftlich den Anschluss zu verlieren. Das kann böse Folgen haben: Denn fehlende Wettbewerbsfähigkeit kann zu Armut und sozialen Unruhen führen – und gefährdet die Demokratie, wie Roland Benedikter, Soziologe und Politikwissenschaftler an der Eurac, sagt. Aber er sagt auch: Europa hat es selbst in der Hand, das Ruder herumzureißen. „Und wenn es erst sein Potenzial entfaltet, muss sich manch anderer warm anziehen.“
Stehen wir an einem historischen Kipp-Punkt, Herr Benedikter?
Der sicht- und spürbare Klimawandel, eine sich fast schon beängstigend rasant entwickelnde Künstliche Intelligenz, immer neue Kriege – so schaut die Welt im Juni 2024 aus. Bleibt das jetzt so? Und was kommt da noch auf uns zu? Wir haben einen gefragt, der es wissen muss: Roland Benedikter, UNESCO-Lehrstuhlinhaber an der Eurac in Bozen, beschäftigt sich mit der Zukunft und den Weltherausforderungen der kommenden Jahre.
„Wir müssen Zukünfte neu denken“
Ende November fand in Dubais „Museum der Zukunft“ das zweite Weltzukunftsforum statt. Es ist das jährlich größte Treffen von Zukunftsexperten der Welt mit mehr als 2500 Teilnehmern aus 100 Ländern von 100 Institutionen. Mit dabei: der Südtiroler Politikwissenschaftler und Zukunftsforscher Roland Benedikter. Seine Lehre aus der Veranstaltung: „Wir müssen Zukünfte neu denken.“
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